U17: Nach Top-Leistung vorzeitig für das Endturnier qualifiziert

Nach der besten Saison-Leistung und zwei verdienten Siegen gegen den Kölner Erzrivalen qualifizierte sich das U17 Team der Mannheimer Jungadler vorzeitig für das Endturnier um die Deutsche Meisterschaft am 21. und 22. März in Köln.

Jungadler Mannheim vs. Kölner EC Junghaie  4:1 (1:0/ 1:0/ 2:1)

Nach der extrem schwachen Leistung der Vorwoche gegen Krefeld zeigt sich das Jungadler Team pünktlich zu den entscheidenden Spielen gegen Köln wieder von seiner besten Seite. Von Beginn an ließen die Jungadler keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag das Eis als Sieger verlassen sollte. Nach vorsichtigem Abtasten näherte sich Heim in der 5. Minute erstmals dem Gäste-Tor. In der 8. Minute Schrecksekunde für die Jungadler. Alexander Kasprzik wird Höhe Mittellinie rustikal aus dem Weg geräumt, mit Platzwunde und Verdacht auf Gehirnerschütterung mußte „Kaspi“ das Spiel beenden. Warum der ansonsten sehr konsequent bis kleinlich pfeifende Schiedsrichter Werner nach diesem Check nur auf 2-Minuten-Strafe und nicht auf Spieldauer entschied, fragten sich insbesondere die Fans der Heimmannschaft.

Die Jungadler davon unbeeindruckt. Immer mehr drängten sie die Kölner in ihr Drittel zurück. Nach einer weiteren guten Chance in der 14. Minute war es dann in der 18. Minute soweit: Bender nahm Maß, Calce konnte den ersten Rebound noch nicht im Tor unterbringen. Dies gelang dafür Fabio Sarto im zweiten Nachschuss. Wiederum Sarto war es, der sich in der 26. Minute geschickt durchsetzen konnte. Sein Schuß landete aber nur am Pfosten. Die an diesem Tag – endlich – perfekt harmonierenden Moritz Elias und Maximilian Heim sorgten in der 36. Minute für den zweiten Mannheimer Treffer. Heim leitete eine Zuspiel von Bettahar mit einem perfekten und raumöffnenden Paß auf Elias, der ebenso gekonnt vollendete. Nach einer weiteren Großchance von Elias in der 39. Minuten ging es nach dem vielleicht besten Saison-Drittel in die Kabine.

Der ebenfalls bestens aufgelegte Luigi Calce erzielte in der 48. Minute mit seinem „between the legs-goal“, Marke Tor des Jahres, das vorentscheidende 3:0. Die Kölner spätestens nach dem 4:0 durch Panov in der gleichen Minute sichtlich konsterniert. Nach einer Auszeit folgte die stärkste Kölner Phase. Mehr als der 1:4 Anschlußtreffer in der 51. Minute sprang für die Kölner aber nicht mehr heraus. 

Jungadler Mannheim vs. Kölner EC Junghaie  2:0 (1:0/ 1:0/ 2:1)

Erneut Nachwuchs-Eishockey auf Top-Niveau bekamen die zahlreichen Zuschauer in der zweiten Partie zu sehen. Mannheim wie am Vortag hochkonzentriert. Die Taktik, die offensiv-starken Kölner überhaupt nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen, wurde erneut perfekt umgesetzt. Nachdem in den Vorwochen das Powerplay-Spiel der Jungadler ordentlich Anlaß zur Kritik gab, wurde das 1:0 – wie schon am Vortag bei zwei Treffern – in Überzahl erzielt. Lukas Bender krönte seine Top-Leistung mit dem Führungstreffer in 10. Minute. Luigi Calce und Malte Krenzlin hatten ihn zuvor in Szene gesetzt. Mannheim hielt das Tempo hoch, Köln spielte gut mit, das Spiel ging munter hin und her mit den höheren Spielanteilen für die Gastgeber.

Nachdem sich Luigi Calce und Kölns Topscorer Steck eine kleine Privatauseinandersetzung lieferten und beide auf der Strafbank abkühlen mussten, gelang den Jungadlern der zweite Treffer. Heim zog ab, Moritz Elias hielt den Schläger rein und bugsierte die Scheibe unhaltbar für den Kölner Goalie ins Tor. 

Auch im dritten Drittel dominierten die Jungadler Spiel und Gegner. Als in der vorletzten Spielminute eine Strafe gegen die Kölner angezeigt wurde, spielten die Jungadler unter dem Jubel der Fans kurzweilig Katz und Maus. Danach mussten die Kölner mit drei Spielern auf der Strafbank Platz nehmen. Die dort geäußerten Unmutsäußerungen gegenüber dem Bankpersonal passten so gar nicht in das bis dahin gezeigte Bild der hart aber stets fair geführten Partien.

Trainer Valenti nach dem Doppelsieg sehr zufrieden: „Das war eine Top-Leistung, die wir jetzt in den beiden verbleibenden Spielen der Meisterrunde kommende Woche in Landshut bestätigen müssen.“ Den trainingsfreien Montag hatte sich sein Team allemal verdient.

Team Jungadler: Ganz, Schulte, Roth, Bettahar, Dewald, Krenzlin, Müller, Schams, Möbius, Elias, Sarto, Panov, Kasprzik, Werle, Calce, Gorgenländer, Kölsch, Renner, Goldenberg, Hildebrand, Heim und Hecht

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