U17: Verdiente Niederlage nach schlechter Leistung

In den Partien 5 und 6 der Meisterrunde zeigte die Mannheimer U17 Mannschaft einmal mehr ihre zwei Gesichter. In der Samstags-Partie noch siegreich, kassierte die Valenti-Mannschaft am Sonntag nach weitgehend desolater Leistung gegen Krefeld ihre zweite Niederlage im sechsten Spiel der Meisterrunde – und setzt sich damit in Sachen Qualifikation für das Halbfinale richtig unter Druck. 

Jungadler Mannheim vs. Krefelder EV  6:2 (0:0/ 4:2/ 2:0)

Die Jungadler starteten schwach in die Partie und zeigten die ersten zehn Minuten allenfalls ein „eishockey-ähnliches“ Spiel. Ein unnötiger Scheibenverlust in der 11. Minute führte zu einer Krefelder Großchance. Das schien das richtige Wecksignal gewesen zu sein. In der 13. Minute konnten die Jungadler ihre erste Torannäherung verbuchen, vier Minuten später folgte eine gute Doppelchance. Am Ende einer Strafe gegen Philip Hecht hatten die Krefelder in der 20. Minute eine weitere Großchance, die von Goalie Roth jedoch gekonnt vereitelt wurde.

Das Niveau im zweiten Drittel von der ersten Sekunde an auf ganz anderem Niveau. Einem Mannheimer Treffer in der 21. Minute wurde die Anerkennung verwährt. In der bis dahin besten Mannheimer Phase zwei Minuten später schlug ein Krefelder Schuß von halblinks zum 0:1 im Mannheimer Tor ein.  In der 27. Minute führte ein von Maurice Müller eröffneter Spielzug über Tim Gorgenländer zum Ausgleichstreffer durch Florian Renner. Der Torjubel war kaum verklungen, da lag Krefeld erneut in Führung. Eiskalt bestraften die Gäste vom Niederrhein in der 28. Minute eine indisponierte Mannheimer Defensive mit dem 1:2. Die Jungadler jetzt richtig gallig. In der 33. Minute zog Malte Krenzlin von der blauen Linie ab, Luigi Calce hielt den Schläger rein und erzielte so den Ausgleichstreffer. Keine zwei Minuten später der 3:2 Führungstreffer für die Jungadler: Fabio Sarto markierte das dritte Tor, von  Maximilian Heim und Moritz Elias in Szene gesetzt. Den Schlußpunkt setzte Ryan Bettahar. Sieben Sekunden vor der Drittelpause fand sein Schlagschuß in Überzahl – vorangegangen war eine strittige Strafe wegen Spielverzögerung gegen Krefeld – den Weg zum 4:2 ins Tor der Gäste.

Die Vorentscheidung zum 5:2 in der 46. Minute gelang Joshua Werle in der 46. Minute auf Vorarbeit von Vincent Dewald und Maximilian Heim. Die Jungadler spielten die Partie professionell runter. Den Schlußpunkte setzte Alexander Kasprzik vier Minuten vor dem Ende mit dem sechste Mannheimer Treffer, Calce und Hecht waren an der Entstehung beteiligt. 

Jungadler Mannheim vs. Krefelder EV  2:3 (0:0/ 4:2/ 2:0)

Entgegen den Spielen zuvor starteten die Jungadler richtig gut in die zweite Partie gegen Krefeld. Die ersten acht Minuten wurden die Krefelder förmlich im eigenen Drittel eingeschnürrt. Doch das Dauer-Powerplay führt zu nichts Zählbaren. Stattdessen tauchte Krefeld in der 9. Minute erstmals vor dem Mannheimer Tor auf und markierte prompt das 0:1. Dieser Gegentreffer führte zu einem Bruch im Mannheimer Spiel. Ein erneut – sagen wir – unglückliches Abwehrverhalten führt in der 16. Minute sogar zum 0:2.

In der 26. Minute gelang den Jungadlern das Kunststück, die Scheibe aus kurzer Distanz noch über das leere Krefelder Tor zu schießen. In der 31. Minute verkürzte Alexander Kasprzik, in Zusammenspiel mit seinen Sturmpartnern Luigi Calce und Philip Hecht auf 1:2. Doch auch dieser Treffer brachte keine Sicherheit ins Mannheimer Spiel. Die Gastgeber hatten in der 33. Minute sogar richtig Glück, als ein Krefelder Eins auf Null Konter  nur an den Pfosten klatschte.

Das dritte Drittel aus Mannheimer Sicht dann komplett zum Vergessen. Gegen die massierte Krefelder Abwehr wurde stumpf und ohne erkennbares Spielkonzept angerannt. Unnötige Strafen auf Mannheimer Seite hemmten den ohnehin schwachen Spielfluß noch weiter. Eine vierminütige Überzahl in der 50. Minute wurde nicht nur nicht genutzt, sondern in der 53. Minute durch einen Wechselfehler gar wieder neutralisiert. Und es kam noch schlimmer: in der 56. Minute gelang den Krefeldern der nicht unverdiente dritte Treffer – allerdings an irregulär, da das Mannheimer Tor bereits vor Schußabgabe verschoben war. Zwar gelang den Jungadler in der 58. Minute noch der 2:3 Anschlußtreffer (Moritz Elias auf Zuspiel von Joshua Werle und Lukas Bender), doch mehr ging an diesem rabenschwarzen Tag nicht mehr.

Team Jungadler: Schulte, Roth, Bettahar, Dewald, Krenzlin, Müller, Schams, Möbius, Elias, Sarto, Panov, Kasprzik, Werle, Calce, Gorgenländer, Kölsch, Renner, Goldenberg, Fischer, Heim und Hecht

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