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Der nächste Gegner der Adler: Düsseldorfer EG

15. Oktober 2014

Nach zwei Spielzeiten, die die DEG abgeschlagen am Tabellenende beendete, wollen die Rheinländer in dieser Saison endlich wieder ein Wörtchen im Kampf um die Pre-Playoffs mitreden. Und der Saisonstart - zumindest der auf eigenem Eis - lässt auch darauf hoffen, dass die Rot-Gelben sportlich wieder eine Rolle spielen können.

Immerhin vier Heimsiege in Folge feierten die Rheinländer zuletzt, erst mit der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen am Dienstag gegen Wolfsburg riss die Serie. Einer der entscheidenden Gründe für den Aufschwung heißt Tyler Bereskowany.

Torhüter Bobby Goepfert startete mit 17 Gegentoren in den ersten drei Spielen äußerst unglücklich in die Saison, verletzte sich aber beim 4:7 in Augsburg an der Hüfte und fehlt dem Team seitdem. Backup Lukas Lang zeigte bei den beiden folgenden knappen Niederlagen in München und gegen Ingolstadt eine gute Leistung, kassierte aber dann in Iserlohn sehr schnell vier Gegentore. Der als Ersatz für Goepfert verpflichtete Kanadier Beskorowany hatte vielleicht auch das Glück, dass fünf seiner ersten sechs Einsätze vor eigenem Publikum stattfanden. Doch eine Fangquote von über 92% und nur 2,44 Gegentore pro Spiel können sich sehen lassen, der 24-Jährige avancierte zum großen Rückhalt des Teams.

Eigentlich wurde Bereskovany nur für die Zeit von Goepferts Verletzung verpflichtet, doch bei den derzeitigen Leistungen des jungen Keepers dürften die Verantwortlichen am Niederrhein ins Grübeln kommen.

Ex-Profi Christof Kreutzer, Bruder von Mannschaftskapitän Daniel, wurde im Sommer von Assistenz- zum Chefcoach befördert. In der runderneuerten Defensive stehen mit Tim Conboy und Jakub Ficenec zwei aktuelle Deutsche Meister, die aus Ingolstadt zur DEG kamen. Die beiden Nordamerikaner Drew Schiestel (AHL) und Kurt Davis (Norwegen) laufen erstmals in der DEL auf, während Stephan Daschner nach einem Jahr in der 2. Liga (Landshut) zurück in der DEL ist. In der Offensive kann der Alt-Meister mit Oldie Rob Collins, den die Kölner Haie im Frühjahr zum Comeback überreden konnten, einen alten Bekannten begrüßen. Der 36 Jahre alte Kanadier sammelte zwischen 2006 und 2011 in 300 DEL-Spielen satte 278 Scorerpunkte für die DEG. Auch Travis Turnbull spielte vor seiner Meistersaison in Ingolstadt schon eine Saison lang in Düsseldorf. Neu in der DEL ist dagegen der US-Amerikaner Michael Davies. Der aus Chicago nach Düsseldorf gewechselte hat sich auch gleich gut eingelebt und ist aktuell neben Adler Glen Metropolit und Nürnbergs Steven Reinprecht bester Vorlagengeber der Liga.

Facts:
Andreas Martinsen ist mit neun Toren aktuell bester Torschütze der DEL +++ mit Olimb (3 Tore, 13 Assists), Davies (1 Tor, 14 Assists) und Martinsen (9 Tore, 3 Assists) liegen aktuell drei DEG-Cracks unter den besten sieben Scorern der DEL +++ in den ersten fünf Auswärtsspielen haben die Düsseldorfer eine Bilanz von null Punkten und 8:31 Tore +++ in den letzten beiden Jahren haben die Adler alle vier Heimpartien gegen Düsseldorf gewonnen, aber nur einmal mehr als drei Tore erzielt +++ DEG-Kapitän Daniel Kreutzer hat in seinen letzten 40 Partien gegen die Adler 15 Tore und 23 Assists (38 Punkte) gesammelt

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG
Freitag, 17.10.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

Fünf Fragen an Kai Hospelt

14. Oktober 2014

Ausgerechnet die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntag die sieben Spiele andauernde Siegesserie der Adler beendet. Die 2:5-Auswärtsschlappe im Derby bedeutete für das Team von Geoff Ward die zweite Niederlage in dieser noch jungen Saison und gleichzeitig die erste Derby-Pleite seit 14 Jahren. Wir haben uns mit Kai Hospelt nach dem Dienstagstraining getroffen und mit ihm über das Derby in Schwenningen, sein erstes Saisontor und die nächste Aufgabe gesprochen.


Kai, ausgerechnet im Derby gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Adler nach sieben Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken müssen. Wie schmerzhaft ist das?

Verlieren ist generell nicht schön, aber eine Niederlage im Derby ist besonders bitter. Sowohl für uns als auch für die Fans, die uns in Schwenninger super unterstützt haben, sind diese Spiele ein absolutes Highlight. Leider hat es diesmal nicht zum Sieg gereicht. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken, nach vorne schauen und uns auf die nächste Partie am Freitag konzentrieren.

Wo lagen die Gründe für die Niederlage?

Wir haben uns zwar einige Torchancen herausgespielt, aber es waren nur wenig zwingende Möglichkeiten dabei. Die meisten Schüsse kamen von außen und wir haben für zu wenig Verkehr vor dem gegnerischen Tor gesorgt. Darüber hinaus haben wir in der Defensive nicht so sicher agiert und uns zu viele Fehlpässe im Spielaufbau geleistet. Das hat den Schwenningern natürlich sehr in die Karten gespielt.

Du hast bislang starke Leistungen abgeliefert und am Sonntag auch endlich dein erstes Saisontor geschossen. Wie groß war die Erleichterung?

Das war eine große Erleichterung, keine Frage. Es war zwar auch viel Glück dabei, aber solche Tore braucht man manchmal, damit der Knoten endlich platzt. Ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht.

Wie bewertest du die bisherigen Leistungen der Adler in der frühen Phase der Saison?

Ich denke, dass wir mit den erzielten Resultaten sehr zufrieden sein können und die mannschaftliche Geschlossenheit unser Faustpfand ist. Wir treten in jedem Spiel als Team auf, jeder Spieler setzt die Vorgaben um, und alle fünf Akteure auf dem Eis ziehen an einem Strang und arbeiten in beide Richtungen sehr hart.

Am Freitag ist die Düsseldorfer EG zu Gast in der SAP Arena. Was kannst du uns über die Rheinländer sagen?

Düsseldorf war in den letzten Jahren immer ganz unten in der Tabelle, aber in dieser Saison ist die Mannschaft deutlich stärker und tiefer besetzt. Vor allem in der Offensive und im Powerplay haben sie ihre Stärken. Da werden wir höllisch aufpassen und in der Defensive unsere Leistungen abrufen müssen.


Fünf Siege und drei Niederlagen für die Nachwuchsteams

13. Oktober 2014

Fünf Siege und drei Niederlagen – so liest sich die Bilanz der Nachwuchsmannschaften nach dem zurückliegenden Wochenende. Während der DNL-Meister beide Spiele gegen den Kölner EC „Die Haie“ gewinnen konnte, gab es für die Schüler nur einen Sieg aus zwei Partien. Sowohl die Knaben als auch die Kleinschüler holten sich bei ihren Duellen gegen den HC Litvínov jeweils zwei Punkte.


U19 baut Tabellenführung aus

Der amtierende Meister der DNL hat die Tabellenführung ausgebaut. Die U19 kam am zurückliegenden Wochenende zu einem 6:3- und 3:2-Heimsieg gegen den Kölner EC „Die Haie“ und profitierte von den Patzern der Eisbären Juniors Berlin, die in Hamburg keine gute Figur abgaben. Die Jungadler haben nun vier Zähler Vorsprung auf den Rangzweiten aus der Hauptstadt.

Am Samstag wurden die Weichen früh auf Sieg gestellt. Bereits nach 15 Minuten führte das Team von Frank Fischöder durch die Tore von Alex Lambacher (2x), Luca Gläser und Julian Napravnik mit 4:0, ehe die Haie kurz vor der ersten Drittelpause auf 1:4 verkürzen konnten. Im Mittelabschnitt war es dann erneut Napravnik, der den alten Vier-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Die Kölner setzten in der Folge alles auf eine Karte und kamen vor dem Schlussdrittel noch einmal auf 3:5 heran, doch Maurice Keil sorgte in der 48. Spielminute in Überzahl für die endgültige Entscheidung und den 6:3-Endstand.

Deutlich mehr Mühe hatte die U19 einen Tag später beim 3:2-Erfolg. Nachdem die Haie in der elften Spielminute in Führung gegangen waren, erzielte Alex Lambacher 51 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels den Ausgleich. Im zweiten Durchgang schoss Daniel Haase seine Farben erstmals in Front, ehe Yannick Drews das 3:1 nachlegte und die Führung ausbaute. Die Haie sorgten zwar durch den Anschlusstreffer in der 38. Spielminute noch einmal für Spannung, aber der DNL-Meister ließ im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und brachte das Ergebnis über die Zeit.

Schüler mit Sieg und Niederlage

Die Schüler haben nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Am Samstag kassierte das Team von Tomas Martinec im Heimspiel gegen den EV Füssen eine knappe 3:5-Pleite. Nach Simon Kaspers Führungstreffer in der zwölften Spielminute drehte der EV Füssen noch vor dem Ende des ersten Durchgangs mit drei Treffern die Partie. Pierre Preto gelang im zweiten Drittel der Anschlusstreffer, doch die Füssener erhöhten im Schlussabschnitt durch ein Überzahltor auf 4:2. Sebastian Hons Treffer aus der 57. Minute sorgte dann noch einmal für Hoffnung bei den Schülern, aber die Gäste machten mit einem Treffer ins verwaiste Mannheimer Gehäuse den Sack zu.

Im zweiten Heimspiel gaben sich die Schüler keine Blöße und siegten gegen den Augsburger EV völlig verdient mit 5:1. Sven Klisch (5.), Rudolf Quellmalz (11.) und Joris Gabrisch (35.) brachten die U16 der Jungadler vor dem Schlussdrittel mit 3:0 in Führung. Auf den Anschlusstreffer der Augsburger in der 43. Spielminute hatte Philipp Mass (48.) die passende Antwort. Den Schlusspunkt unter einer über weite Strecken einseitigen Partie setzte Marius Ewald mit dem 5:1.

Knaben und Kleinschüler entführen Punkte aus Litvínov

Sowohl die Knaben als auch die Kleinschüler hatten am zurückliegenden Wochenende jeweils zwei schwere Aufgaben gegen den HC Litvínov zu meistern. Während die Knaben das erste Spiel gegen Litvínov mit 3:2 für sich entscheiden konnten, setzte es im zweiten Aufeinandertreffen eine 7:8-Niederlage.

Ähnlich verlief auch das Wochenende für die Kleinschüler. Das Team von Andreas Metzeltin verlor zwar das erste Duell gegen den HC Litvínov mit 7:1, doch im zweiten Spiel behielten die Kleinschüler mit 5:3 die Oberhand.

Die Ergebnisse und Tabellen der Nachwuchsteams der Jungadler finden Sie auf der Adler-Homepage im Bereich „Nachwuchs“.


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