Wir stellen vor: Energie Karlovy Vary

Energie Karlovy Vary wurde 1932 gegründet und spielte zunächst nur auf regionaler Ebene. 1951 gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse der Tschechoslowakei, der 1. Liga. 1955 konnte die Mannschaft in diesem Wettbewerb den dritten Platz ihrer Staffel belegen[1], was bis in die 1990er Jahre der größte Erfolg des Vereins blieb. Ein Jahr später folgte der Abstieg in die zweite Spielklasse und 1971 sogar in die dritte Spielklasse. Bis Mitte der 1990er Jahre wechselte der Verein zwischen zweiter und dritter Spielklasse hin und her, bevor 1997 der Aufstieg in die Extraliga gelang. Als Meister der 1. Liga nahm der Verein an der Extraliga-Relegation teil. In dieser war die Mannschaft am HC Slezan Opava gescheitert. Nach Saisonende erwarb das Management des HC Becherovka die Lizenz des HC Olomouc und stieg dadurch wirtschaftlich in die höchste Spielklasse Tschechiens auf.

Seit der Saison 1997/98 gehört Energie damit der höchsten Spielklasse im tschechischen Profi-Eishockey an. Seit 2002 ist der HC Energie Tochtergesellschaft der KAREL HOLOUBEK - Trade Group a.s., einem der größten tschechischen Brennstofflieferanten, durch den der Betrieb des Eishockeyclubs und die finanzielle Zukunft des Vereins sichergestellt wird. Am Ende der Saison 2007/08 erreichte der Verein das Finale der Extraliga-Playoffs. Dort unterlag Energie dem HC Slavia Prag nach insgesamt sieben Spielen und erreichte die Vizemeisterschaft.
Mit der Meisterschaft in der Saison 2008/09 unter Trainer Josef Paleček – der Hauptrundenerste HC Slavia Prag wurde in der Best-of-Seven-Serie mit 4:2 besiegt – wurde der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert.

Seine Heimspiele trug der HC Energie Karlsbad bis zum Ende der Saison 2008/09 im 4.680 Zuschauer fassenden Zimní Stadion Karlovy Vary aus, das 1947 als Kunsteisstadion erbaut und 1975 überdacht wurde. 1990 erfolgte eine umfangreiche Sanierung der Eishalle. Den besten Zuschauerschnitt erreichte der Verein in der ersten Extraliga-Saison 1997/98, als durchschnittlich 4.318 Zuschauer die Heimspiele des Vereins besuchten.

Ab der Saison 2009/10 werden die Heimspiele in einer neuen Multifunktionsarena, der KV Arena, ausgetragen, mit dessen Bau im Januar 2007 begonnen wurde. Die Eröffnung des Baukomplexes, der auch für Konzerte genutzt werden soll, fand am 19. Juni 2009 statt.

Der Nachwuchs von Karlsbad der vom Chef Trainer Jiri Ryzuk geleitet wird, ist eine der Talentschmieden der CZ. Die Nachwuchsmannschaften spielen jedes  Jahr allesamt um die Meisterschaften in ihren Altersklassen oben mit! Sie sind auch der einzige CZ Club der eine Mannschaft in der MHL, das ist die Nachwuchsliga der Russischen KHL, gemeldet hat und spielen dort sehr erfolgreich mit. Im Moment stehen sie an 3. Stelle von 39 Teams!!!

Die U14 aus Karlsbad die vom Team um Head Coach Martin Barčák trainiert wird, ist eines der Top Teams der CZ U14 Liga! Die Mannschaft ist in allen Bereichen Top ausgebildet und verfügt über einige hervorragende Talente. Im Moment rangiert die Mannschaft auf Platz 4.der Mitt-Nord-West Region. Das Team muss sich schon die ganze Saison mit einem riesigen Verletzungspech herum schlagen, was sich wahrscheinlich auch in der Tabelle wieder spiegelt, wenn diese Mannschaft jedoch komplett antreten kann, wird sie sehr schwer zu schlagen sein und wird ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe des Hockeycups mit reden.

Zwischen Karlsbad und Mannheim hat sich über die Jahre eine Art Freundschaft entwickelt, bei der sich zwei  sehr zuverlässige Partner gefunden haben. Auch die Spieler der beiden U12 und U14 Teams, die in einer gemeinsamen Gruppe der CZ A-Liga spielen und außerdem etliche Freundschaftsspiele sowie Turniere austragen, fiebern immer auf die bevorstehenden Treffen hin. Es ist immer ein besonderes sportliches Highlight aufeinander zu treffen und ein Genuss dabei sein zu dürfen wenn sich die Jungs sportlich messen.

Die Jungadler freuen sich sehr, ihre Freunde aus Karlsbad in Mannheim begrüßen zu dürfen!

Mannschaftsaufstellung

Nr. Pos. Name Geburtsdatum
1 G Horak Adam 2001
2 G Bednar Jan 2002
3 D Benda Vit 2002
4 D Brany Jan 2001
5 D Bosek Markus 2001
6 D Bursa Patrik 2001
7 D Poizl Daniel 2001
8 D Stejskal Vaclav 2001
9 D Uxa Martin 2001
10 F Binias Dominik 2002
11 F Hadacek Josef 2001
12 F Jiskra Vit 2001
13 F Kremen Adam 2001
14 F Masek Matej 2001
15 F Novotny David 2001
16 F Korcmaros Jan 2001
17 F Bilek Tomas 2002
18 F Rozhon Petr 2001
19 F Zdenek Tomas 2001

 

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