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Vier Tage ist es her. Unsere Jungadler gewinnen in der DNL den Titel. In einem packenden Finale gegen die Eisbären Juniors gewinnen sie zwei von drei Spielen.

Zu Spiel Nummer 1 trafen sich die beiden Mannschaften in Berlin. Die Mannheimer setzten sich zuvor gegen die Düsseldorfer EG durch. In Berlin hatte man ordentlich Selbstvertrauen getankt, indem man den Kölner EC besiegte. Mit diesem Selbstvertrauen starteten die Eisbären Juniors auch in das Finale. Zwar konnten die Mannheimer noch in Führung gehen, doch innerhalb von drei Minuten drehten die Berliner das Spiel und konnten auch noch im ersten Drittel auf 3:1 erhöhen. Im weiteren Verlauf des Spieles fanden die Jungadler nie wirklich zu ihrer besten Leistung. Verdient gewannen die Hauptstädter damit Spiel 1 mit 5:2.

Vor Spiel 2 war der Druck damit groß. Die Jungadler mussten gewinnen, wenn sie nicht am Samstag den Berlinern beim jubeln zusehen wollten. Im Gegensatz zum Spiel in Berlin, drehten sie diesmal richtig auf. Direkt in der 29. Sekunde erzielten sie Führung. Kurz darauf erhöhten sie auf 2:0. Sie drückten die Berliner stetig in die Defensive. Weiter ging es mit den Toren dann im zweiten Drittel. Die Eisbären Juniors hatten ihnen an diesem Tag überhaupt nichts entgegen zu setzen. Am Ende des zweiten Drittels führten die Mannheimer verdient mit 5:0. Doch damit nicht genug. Auch im letzten Drittel ging es zunächst so weiter. Neu war nun aber, dass auch die Spieler aus der Bundeshauptstadt trafen. Zwischenzeitlich führten die Jungadler mit 7:1. In den letzten zehn Minuten verloren die Jungs von Trainer Frank Fischöder allerdings den Faden. Dies half den Berlinern das etwas verlorene Selbstvertrauen zumindest wieder etwas aufzubauen. So stand es am Ende 7:3. Der wichtige erste Sieg für die Jungadler war somit erfolgt und auch verdient.

Spiel 3 begann dann sehr unglücklich. Direkt zu Spielbeginn erzielten die Eisbären Juniors die Führung. Kurz darauf gelang ihnen sogar die 2:0 Führung. Hatten die Mannheimer noch am Vortag erfolgreich die Berliner unter Druck gesetzt, kamen sie am Sonntag nur ganz schwer ins Spiel. Nach 14 Minuten kamen sie kurzzeitig auf 2:1 heran, mussten aber noch im ersten Drittel den dritten Gegentreffer hinnehmen. Die Worte vom Coach müssen aber in der Drittelpause gewirkt haben. Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer andere Jungadler auftreten. Mit Mut und ihrem Können setzten die Mannheimer zu einer Aufholjagd an. Und noch innerhalb der ersten sieben Minuten im zweiten Drittel gelang ihnen der 3:3 Ausgleich. Auch danach versuchten sie alles. Doch das Schussglück blieb ihnen nun verwehrt. Die Eisbären Juniors setzten vermehrt auf Konter, doch in der Abwehr waren die Mannheimer nun sicherer. So blieb es bis zum Ende der 60 Minuten bei dem Unentschieden. 

Es ging also in die Overtime. 10 Minuten mt 4 gegen 4 hieß es nun. Sollte hier kein entscheidendes Tor fallen würde das Finale im Penaltyschießen entschieden werden. Beide Mannschaften waren nun vollkommen konzentriert. Sie agierten etwas vorsichtiger und versuchten Fehler zu vermeiden. Dennoch hatten sie durchaus ihre Chancen doch es wollte einfach kein Tor fallen. 2 Minuten 30 Sekunden vor dem Ende der Overtime kam dann Tim Stützle an den Puck. Und einer der jüngsten Spieler auf dem Eis nahm sich all seinen Mut. Dieser Mut wurde belohnt und der Puck zappelte nach einem schönen Schuss im Tor. Der Jubel war groß. Die Handschuhe und Helme der Jungadler flogen durch die Luft. Die Jungadler sind deutscher Nachwuchsmeister.

Fotos: Sörli Binder- http://www.as-sportfoto.de

 

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