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Die ersten beiden Spiele der neuen Saison sind gespielt. Und was war das für ein Auftakt bei den Jungadlern. In Kaufbeuren gab es an beiden Tagen Tore satt und jeweils das bessere Ende für die Jungadler.

 

Auftakt nach Maß ! Jungadler siegen mit 7:0 in Kaufbeuren

Die Mannheimer Jungadler haben nach dem nach dem tollen Erfolg im DEL Junior Cup an die im Vergleich mit den besten Junioren-Teams gezeigten Leistungen anknüpfen können und feierten somit einen gelungenen Start in die neue DNL-Saison. Im Vorfeld war Chefcoach Frank Fischöder nicht müde geworden, auf die große Bedeutung der Spiele in dieser frühen Saisonphase hinzuweisen, da man auf jeden Fall unter den ersten 4 Teams dieser Vorrunde platziert sein muß, um sich im nächsten Jahr für die Top-Division der neu geschaffenen U20-Liga  zu qualifizieren.

Seinen Spielern war diese Situation offensichtlich bewußt, denn sie begann die Aufgabe mit voller Konzentration und Tom Schickedanz im Tor. Dabei vergaßen sie auch nicht ihrer spielerischen Überlegenheit im Spielstand Ausdruck zu verleihen. Das erste Tor der neuen Saison ließ sich Yannik Valenti auf seinem Konto gutschreiben, die Assistenz kam von Philipp Mass. Bald darauf konnte der jüngere Bruder von Noah Nijenhuis, nämlich Jan, auf Zuspiel von Mike Fischer und Wojtech Stachowiak bereits den Vorsprung auf 2:0 stellen. Als dann auch noch Mike Fischer auf Vorlage von Philipp Mass auf 3:0 erhöhte, war bereits eine gewisse Vorentscheidung gefallen. Aber die Mannheimer gaben sich damit noch nicht zufrieden und erhöhten durch Pierre Preto und Yannik Valenti gar auf 5:0. Die Vorlagen kamen dabei von dem Neuzugang aus Iserlohn Tim Fleischer, der bereits beim DEL Junior Cup geglänzt hatte. 

Er selbst war es dann, der immer noch im ersten Spieldrittel die Führung der Jungadler auf 6:0 ausbaute; das Zuspiel kam diesmal von Mike Fischer. Nach diesem furiosen ersten Drittel und mit diesem sensationellen Vorsprung im Rücken konnte man nun im zweiten Drittel etwas zurück schalten. Dennoch gelang dem Neuzugang aus Krefeld Jan Schumacher in der 22. Spielminute das 7:0 auf Zuspiel von Tim Detig. Trotz zahlreicher Strafen im ersten Drittel auf beiden Seiten (39 Minuten für Kaufbeuren, 24 für Mannheim) beruhigte das klare Ergebnis nun auch die Gemüter auf beiden Seiten. Die Verhältnisse waren geklärt, sodass das Spiel schließlich auch mit dem so deutlichen 7:0 Erfolg für die Jungadler endete.    

 

Torlawine in  Kaufbeuren ! 14 Tore im Sonntagsspiel. Jungadler gewinnen mit 8:6.

Im Gegensatz zum Vortag entwickelte sich am Sonntagmorgen in der Kaufbeurer Sparkassen-Arena eine völlig ungewöhnliche Partie. Die Jungadler hatten wohl im Gefühl des sicheren Sieges vom Vortag den Respekt und die Einstellung zum Gegner etwas verloren, der natürlich die schwere Schlappe vom Samstag vergessen machen wollte. Offensichtlich wurde dieses Gefühl bei den Mannheimern noch verstärkt durch die frühe Führung, als Mike Fischer bereits in der 4. Spielminute ein Zuspiel von Wojciech Stachowiak verwerten konnte. Doch diese 1:0 Führung erwies sich als trügerisches Ruhekissen, denn  in der 11. Spielminute gelang den Kaufbeurer der Ausgleich durch Marc Krammer.  Auch Henrik Huwer, der heute das Gehäuse der Jungadler hütete, konnte den Einschlag nicht verhindern. Motiviert durch diesen ersten Treffer, drehten nun die Allgäuer nun immer weiter auf  und wurden nach 15 Minuten sogar mit der 2:1-Führung  durch Markus Lillich belohnt. Mit diesem unerwarteten Ergebnis ging es auch in die 1.Pause.

Wer nun dachte, dass die Jungadler - durch diesen Rückstand geweckt - zu alter Stärke zurück finden würden sah sich zunächst getäuscht. Noch  zweimal schlugen die Kaufbeurer durch Tim Wohlgemuth zu (in der 22. und 29. Minute) und plötzlich stand es bei der Hälfte der Spielzeit 4:1 für den Gegner! 

Aber da zeigte sich, aus welchem Holz auch die neue Generation der Jungadler geschnitzt ist: Postwendend konnte Louis Brune im Powerplay auf Zuspiel von Moritz Seider zum 4:2 verkürzen. Vier Minuten später war es dann Tobias Möller vorbehalten den Anschlusstreffer zum 4:3 herzustellen (Assistenten Pierre Preto und Yannik Valenti). Dies war nun das endgültige Signal für die Schützlinge von Chefcoach Fischöder die Sache wieder in die eigene Hand zu nehmen. Noch in der gleichen Spielminute erzielte wiederum Louis Brune auf Zuspiel von Tim Lutz den Ausgleich zum 4:4. Somit war man in einem abwechslungs- und torreichen zweiten Drittel wieder heran gekommen und konnte das Spiel nun wieder offen gestalten. 

Im letzten Drittel haben dann die Mannheimer trotz einiger eigner Strafen eine regelrechte Torlawine auf den von Philipp Wieland gehüteten Kaufbeurer Kasten ausgelöst: In schöner Regelmäßigkeit trafen  Wojciech Stachowiak in der 45. Minute, Yannik Valenti in der 50. Minute und Tobias Möller in der 53. Minute zur zwischenzeitlichen 7:4 Führung. Allerdings ließ man die Jungs vom ESV Kaufbeuren unmittelbar danach durch weitere zwei Tore von Markus Lillich bzw. Tim Wohlgemuth im Powerplay (Valentino Klos und Tobias Möller mussten die Strafbank drücken) nochmals gefährlich nahe auf 6:7 heran kommen. Da hätte die Partie durchaus nochmals kippen können, aber zwei Minuten vor Schluß war es dann Louis Brune, der mit seinem dritten Treffer die Entscheidung zum 6:8 Endstand herbeiführte.

Ein Sieg des Willens für die Mannheimer Jungadler in einem Spiel der „offenen Tore“ , die allen Spielern gezeigt haben sollte, dass man einen Gegner nie unterschätzen darf!

© Eishockey Leistungszentrum Jungadler Mannheim e.V.