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Frank Fischöder gibt einen Rückblick auf die bisherige Saison und einen Ausblick auf die kommenden Playoffs und dem Endturnier in Bad Tölz. Das Interview führte unser Online-Redakteur Bernd Rothacker.

Die Vor- und Hauptrunde der DNL Saison 2016/2017 ist abgeschlossen. Nach dem sehr wechselhaften Verlauf mit vielen Verletzungen von Stammspielern haben sich die Jungadler mit einem eindrucksvollen Schlussspurt noch für die anstehen Playoffs qualifiziert.
Höchste Zeit also mit Chefcoach Frank Fischöder ein Fazit zu ziehen und einen Ausblick auf die Chancen für das Ende März stattfindende Endturnier zu wagen. Die wichtigsten Aussagen des diesbezüglichen Interviews haben wir nachstehend zusammengefasst:

Rückblick:
Der bisherige Saisonverlauf war auch für die Teamleitung der Jungadler  ein stetiges Auf und Ab. Es ist der Mannschaft nicht gelungen, die nötige Konstanz in ihre Leistung zu bringen.  Wir haben es aufgrund der ungewöhnlich vielen Langzeit-Verletzten unter den Leistungsträgern auch nie geschafft, mit derselben Aufstellung in die Spiele zu gehen. Folglich waren wir gezwungen, früher als ursprünglich geplant auf die jüngeren Jahrgänge zurückzugreifen. Diese ließen dann zu Saisonbeginn – aus mangelnder Erfahrung – des Öfteren die richtige Spieldisziplin vermissen. So gelang es der Mannschaft mitunter in einem Spiel vier verschiedene Gesichter zu zeigen. Ein bisschen Hoffnung gibt uns die die letzten Erfahrungen mit den Spielen in Tschechien, wo wir phasenweise sehr gut gespielt haben und auch diszipliniert aufgetreten sind.

Ausblick:
Als nächstes stehen nun Die Playoff-Spiele gegen Landshut auf dem Programm.
Am Mittwoch um 19:00 kommt es zum Hinspiel am Gutenbergweg in Landshut und Samstag bzw. Sonntag dann die Rückspiele in Mannheim. Dies ist bei einem Modus „Best-Of-Three“ nicht ganz ungefährlich, da man bei einer möglichen Auswärtsniederlage im ersten Spiel dann im Heimspiel sofort mit dem Rücken an der Wand stünde. Dennoch wollen wir alles versuchen, in Landshut einen Sieg zu holen. Das wird jedoch deshalb nicht einfach zu realisieren sein, da Landshut bestimmt auf drei Overage-Spieler aus der Oberliga zurückgreifen wird. Somit wird eine andere Landshuter Mannschaft auf dem Eis stehen, als jene,  die die Jungadler am letzten Wochenende zu Hause zweimal klar schlagen konnten. Für Spannung ist also in dieser Woche noch gesorgt.

Sollte man sich dennoch gegen Landshut durchsetzen, dann wartet am Wochenende des 25./26. März das alles entscheidende DNL-Finalturnier in der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena auf die Mannschaft der Jungadler. Der Gegner im dortigen Halbfinale steht zwar erst nach Ende der Playoff-Runde fest; bei „normalem Verlauf“ sollte dieser jedoch Düsseldorfer EG heißen.

In dieser Saison haben sich die Rheinländer als ein äußert unangenehmer Gegner mit ziemlich robuster Spielweise erwiesen, der auch vor versteckten Nickeligkeiten nicht zurückschreckt.  

Zwar müssen die Kölner Junghaie  mit ihren 12 Endjahrgang-Spielern im Team und der in der Vorrunde doch recht konstanten Form als Favoriten auf den Titel angesehen werden, aber ein einziges Spiel kann  über Wohl oder Wehe entscheiden. Sportlich gesehen ist also solch eine Turnierform vielleicht nicht die fairste Lösung, aber andererseits hat jeder Teilnehmer nochmals die Chance auf die Meisterschaft. Auch der Chefcoach der Jungadler, Frank Fischöder, sieht darin nochmals einen möglichen Motivationsschub für seine Mannschaft, den Titel als Deutscher DNL-Meister zu verteidigen.

Vielen Dank Herr Fischöder für diese aufschlussreichen Worte und einen guten Start in die Playoffs!

 

Fotos: Sörli Binder - http://www.as-sportfoto.de

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