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Zwei Siege in zwei Spielen. So beschließen die Jungadler die Hauptrunde am vergangenen Wochenende gegen den EV Landshut und belohnen sich mit dem dritten Platz in ihrer Gruppe.

Am Samstag gewannen die Jungadler mit 5:1, ehe es am Sonntag nach 60 Minuten 4:2 hieß.



Samstag, 04.03.2017: Jungadler Mannheim – EV Landshut 5:1 (0:1/ 3:0/ 2:0)

Die Voraussetzungen waren am Samstag klar. Die Jungadler brauchen die Punkte um den dritten Rang noch zu erreichen und sind auch der Favorit gegen den EV Landshut. Doch so richtig einfach machten es ihnen die Landshuter nicht, was aber auch nicht zu erwarten war. Es dauerte etwas bis die Jungadler im Spiel waren. Doch die ersten Chancen konnten sie nicht nutzen und so passierte was eben passieren musste. Der Gast aus Landshut ging in der 14. Spielminute durch Stefan Groß mit 1:0 in Führung. Die Jungadler versuchten schnell auf den Rückstand zu reagieren, aber Phillip Maurer hielt das Landshuter Tor im ersten Drittel sauber.

Im zweiten Drittel lief es dann von Anfang an fast wie am Schnürchen. Doch auch die ersten Chancen konnten die Kurpfälzer nicht im Tor unterbringen. Da auch Enrico Salvarani die Schüsse der Gäste gekonnt parierte, dauerte es fast zehn Minuten im zweiten Drittel bis dann endlich wieder ein Tor fiel. Und verdient fiel es für die Gastgeber. Nach Vorarbeit von Tim Lutz und Leon Kremer erzielte Sven Schulz den 1:1 Ausgleich. Dies sollte aber nur der Startschuss für famose 74 Sekunden sein. Der Ausgleich fiel bei Spielzeit 9:11 Minuten im zweiten Drittel. Die Uhr stand auf 10:19 und das Ergebnis auf 2:1 für die Jungadler. Torschütze zur Führung war Luca Gläser. Die Vorarbeit für diesen Treffer ging auf das Konto von Moritz Seider und Wojciech Stachowiak. Das Bully nach der Führung war grade gespielt und der Sekundenzeiger war gerade mal sechs Sekunden weiter auf 10:25 und schon wieder jubelten die Jungadler. Hier durfte man eben wirklich keine Sekunde unachtsam sein. Erneut war Luca Gläser der Torschütze. Diesmal legte ihm Tim Bernhardt den Treffer auf. Nach dieser schnellen Führung mussten sich alle erstmal erholen. Die einen vom Jubeln und die anderen von dem Rückschlag. So wollten im zweiten Drittel keine weiteren Tore fallen und mit dem 3:1 ging es in die Pause.

Im letzten Drittel versuchten die Landshuter noch einmal alles um den Rückstand aufzuholen. Doch sowohl die Abwehrarbeit, als auch Enrico Salvarani ließen nur wenig zu und spielten recht souverän. Doch auch die Landshuter hatten den Schock von den schnellen Toren überwunden und sich in der Defensive wieder unter Kontrolle. Beide Teams hatten dennoch natürlich durchaus ihre Chancen, aber es dauerte bis fast ganz zum Spielende, ehe wieder etwas auf dem Eis passierte. Knapp zwei Minuten vor Spielschluss machten die Jungadler, erneut in Person von Luca Gläser, den Deckel auf die Begegnung. Nach erneuter Vorarbeit von Moritz Seider und Wojciech Stachowiak traf der Kapitän zur 4:1 Führung.  Und weil schnelle Tore an diesem Tag bei den Mannheimern so beliebt waren legten sie 27 Sekunden zum 5:1 Endstand nach. Diesmal legte Wojciech Stachowiak den Treffer nicht auf, sondern erzielte ihn, nach Vorlage von Pierre Preto und Leon Kremer, selbst.

Sonntag, 05.03.2017: Jungadler Mannheim – EV Landshut 4:2 (1:0/ 0:1/ 3:1)

Mit dem Rückenwind vom Sieg am Vortag legten die Jungadler im ersten Drittel direkt los. Ohne lange zu warten nutzen sie direkt einen der ersten Schüsse zur Führung. Nach 52 Sekunden traf Yannik Valenti. Die Vorlagengeber waren Philipp Maas und Tim Lutz. Nach diesem Treffer verflachte das Spiel etwas und die Jungadler hatten die Partie größtenteils unter Kontrolle. Beide Torhüter, Samu Pakarinen bei den Jungadlern als auch Carlo Schwarz bei den Landshutern, zeigten eine konzentrierte und sichere Leistung im weiteren Verlauf des ersten Drittels. So ging es mit der 1:0 Führung für die Jungadler in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel spielten beide Teams auf einem Niveau und zeigten nur wenige Highlights. Nach fünf Minuten durften dann aber die Gäste erst einmal jubeln. Luca Trinkberger erzielte den 1:1 Ausgleich für den EV Landshut. Die Jungadler versuchten direkt zu antworten doch die erneute Führung wollte ihnen nicht gelingen. Da auch die Chancen der Gäste aus Bayern nicht sonderlich hochkarätig waren dümpelte das Spiel im zweiten Drittel etwas vor sich hin und jeder wartete auf die nächsten Highlights. Doch sie sollten im weiteren Verlauf des Drittels leider ausbleiben und so ging es mit dem 1:1 Unentschieden in die letzte Pause.

Im letzten Drittel wurde das Spiel dann doch wieder etwas interessanter. Beide Teams legten nochmal einen Zahn zu und wollten die Hauptrunde mit einem Sieg abschließen. Dass man immer und zu jeder Sekunde wach sein sollte, hatten die Gäste vor allem am Tag zuvor leidlich erfahren müssen. Nach knapp fünf Minuten im dritten Drittel waren die Gäste dann etwas unachtsam und schon waren die Jungadler wieder in Führung. Yannik Valenti traf zum 2:1. Kurz darauf waren dann die Jungadler in einer der ganz wenigen Unterzahlsituationen und am gesamten Wochenende gab es bei den beiden Spielen noch keinen Treffer in Überzahl für eine der Mannschaften. Und auch diesmal sollte es keinen Powerplay-Treffer geben. Die Jungadler machten den bayrischen Gästen hier einen deutlichen Strich durch die Rechnung und erhöhten die Führung in Unterzahl auf 3:1. Wojciech Stachowiak traf gegen völlig verdutze Gäste. Doch der 3:1-Treffer sollte noch nicht der letzte am Tag gewesen sein. Der EV Landshut machte es noch einmal spannend und kam in der 12. Minute im dritten Drittel durch Stefan Groß auf 3:2 heran. Durch den Treffer haben die Gäste nochmal etwas Luft geschnuppert und versuchten ihr Spiel durchzudrücken. Die Jungadler wehrten sich gekonnt und erzielten in der 16. Minute den 4:2 Endstand. Das letzte Tor der Hauptrunde erzielte Pierre Preto und auch Wojciech Stachowiak und Luca Gläser erhöhten nochmals ihren persönlichen Punktestand durch die Vorarbeit zum 4:2.

Mit diesen beiden Siegen holten die Jungadler die nötigen Punkte und sicherten sich den 3. Rang in der Hauptrundentabelle in ihrer Gruppe und qualifizierten sich somit direkt für das Playoff- Viertelfinale.

Fotos: Sörli Binder - http://www.as-sportfoto.de

 

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