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Die diesjährige DNL-Hauptrunde biegt auf die Zielgerade ein; außer dieser Reise nach Krefeld stehen für die Jungadler am nächsten Wochenende noch zwei Heimspiele gegen den EV Landshut an.

Da den Mannheimern der ewige Rivale aus Berlin dicht im Nacken sitzt, gilt es also, sich keinen Fehltritt mehr zu erlauben. Man war auch durch die beiden sensationellen Siege der Krefelder über den lange Zeit „unantastbaren“ Tabellenführer, die Kölner Junghaie vorgewarnt.  

Starker Kampf der Jungadler wird mit Sieg belohnt

Entsprechend vorsichtig mußte man Im ersten Spiel dieses so wichtigen Auswärts-Wochenendes in der Rheinlandhalle agieren, zumal die Mannheimer weiterhin auf Ihren Kapitän Samuel Soramies verzichten mussten. Beide Mannschaften waren zunächst auf gute Abwehrarbeit bedacht, so dass sich zwar eine kampfbetonte Partie mit Chancen auf beiden Seiten entwickelte. Dennoch ergab sich die erste Überzahlchance für die Jungadler in der 10. Spielminute, aber die aufopferungsvolle Abwehr der Krefelder war nicht zu überwinden. Kaum waren diese wieder vollzählig auf dem Eis schlug es auf der Gegenseite ein.  Der junge Krefelder Stürmer Valentin Pfeifer war in der 12.Minute gegen den guten Mannheimer Keeper Enrico Salvarani erfolgreich und konnte zur 1:0-Führung für seine gelb-schwarzen Farben einschießen. Die Jungs von Chefcoach Frank Fischöder ließen sich durch diesen Rückschlag  jedoch nicht beirren und kämpften weiter um jeden Puck.

Viel besser lief es für die Mannheimer dann im zweiten Drittel,  als in der 27. Spielminute Yannik Valenti auf Zuspiel von Sven Schulz der lange ersehnte und gebührend gefeierte Ausgleich gelang. Damit war die Spielsituation wieder offen und beide Seiten mussten etwas für das Spiel tun, um am Ende die Oberhand zu behalten. Nach 34 Spielminuten bot sich den Jungadlern abermals die Chance, in Überzahl die Führung zu erzielen, als der Krefelder Mathias Onckels wegen Ellenbogen-Checks zwei Minuten die Strafbank drücken musste. Aber das Glück war nicht auf ihrer Seite; der Puck wollte einfach nicht über die gegnerische Torlinie.

Eine weitere Überzahlsituation der Mannheimer zu Beginn des letzten Drittels wurde durch einen eigenen Wechselfehler (zu viele Spieler auf dem Eis) zu Nichte gemacht. Im weiteren Spielverlauf  gerieten die Adlerträger wegen verschiedener Vergehen selbst dreimal in Unterzahl (Noah Nijenhuis wegen Hakens, Valentino Klos wegen Behinderung, dann Sven Schulz wegen Bandenchecks). Die Jungadler konnten mit großem kämpferischen Einsatz, Glück und Geschick diese manchmal schwierigen Spielsituationen überstehen und schlugen dann drei Minuten vor Schluß unbarmherzig zu, als Sven Schulz auf Zuspiel von Wojciech Stachowiak seine Farben mit 2:1 in Führung bringen konnte. Die Krefelder reagierten sehr wütend und mussten nun selbst noch zweimal Strafminuten in Kauf nehmen, sodass Ihnen der Schwung für einen gefährlichen Schlussspurt fehlte und die Mannheimer diesen knappen aber wichtigen 2:1 Sieg über die restlichen drei Minuten bringen konnten.

Ungefährdeter 7:2 Sieg bringt die Jungadler der Qualifikation näher

Das Sonntagsspiel entwickelte sich für die Mannheimer am Anfang deutlich besser als am Vortag. Bereits nach drei Minuten musste ein Krefelder Spieler wegen Haltens auf die Strafbank und diesmal war das „Special Team“ der Jungadler erfolgreich. Luca Gläser konnte auf Vorlage von Tim Bernhardt und Yannik Valenti die wichtige 1:0 Führung erzielen. Auch eine eigene Unterzahl nach 11 Spielminuten konnte daran nichts ändern. Im Gegenteil - nach 15 Minuten konnten die Jungs von Chefcoach Frank Fischöder ihrer Überlegenheit mit dem beruhigenden 2:0 durch Yannik Valenti Ausdruck verleihen. Nach 19 Minuten war es dann Wojciech Stachowiak, der auf Zuspiel von Tim Bernhardt sogar auf 3:0 erhöhen konnte und damit bereits eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel schaffte, denn Krefeld konnte auch eine weitere Mannheimer Unterzahl nicht nutzen.

So ging die Jungadler also mit einer beruhigenden 3:0 Führung ins zweite Drittel, in welchem es Strafzeiten geradezu hagelte (insgesamt 10 auf Mannheimer Seite, 4 für Krefeld).  Doch auch diesen Nachteil steckten die Adlerträger weg und kamen in der 31. Spielminute durch Tim Lutz  sogar zur deutlichen 4:0 Führung. Die Vorarbeit kam diesmal von Sven Schulz und Yannik Valenti. Dass die Krefelder rund zwei Minuten später mit einem Überzahl-Treffer den 1:4 Anschluss herstellen konnten, brachte die Jungs mit dem Adler auf der Brust jedoch nicht mehr aus dem Tritt.

Als zu Beginn des letzten Drittels der  Krefelder Patrick Demetz wegen eines Kniechecks mit einer großen Strafe vom Eis geschickt wurde, schien der Weg für weitere Mannheimer Tore geebnet.
Doch manchmal kommt es anders, als man denkt; denn kurzer Hand erzielten die Jungs vom Niederrhein in Unterzahl durch Philipp Kuhnekath den 2:4 Anschlusstreffer. Die Freude auf der Krefelder Seite währte allerdings nicht sehr lange, weil die Mannheimer in der andauernden Überzahl-Situation durch Pierre Preto (45. Minute) bzw. Yannik Valenti (47. Minute) ihre Führung auf 2:6 ausbauen konnten. Durch diesen aussichtslosen Rückstand  war nun der Krefelder Widerstand endgültig gebrochen. Auch ein kleiner Schlagabtausch  zwischen Wojciech Stachowiak und Jan Schumacher in der 51. Spielminute konnte die Jungadler nicht mehr aus der Bahn werfen. Sie brachten diesen deutlichen Vorsprung nicht nur über die Zeit, sondern konnten kurz vor Schluß (59. Minute)  durch Luca Gläser auf Zuspiel von Wojciech Stachowiak und Pierre Preto auf das deutliche Endergebnis von 7:2 erhöhen.

Vielleicht kann dieser Doppelsieg am Niederrhein auf die Jungadler wie ein Befreiungsschlag wirken, denn die Berliner auf Rang 5 wurden auf Distanz gehalten und der dritte Platz ist mit drei Punkten sogar noch in Reichweite.  Das nächste Wochenende mit den Heimspielen gegen Landshut muss die Entscheidung bringen.

 
 

© Eishockey Leistungszentrum Jungadler Mannheim e.V.