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Ein Sieg und eine Niederlage verbuchten die Jungadler Mannheim bei den beiden Spielen unter der Woche gegen die Eisbären Juniors aus Berlin.

Dienstag, 31.01.2017: Jungadler Mannheim vs. Eisbären Juniors Berlin 4:1 (2:0 / 1:0 / 1:1)

Am späten Dienstagabend kam es zum Monatsende zum ewig jungend Duell zwischen den Jungadlern Mannheim und den Eisbären Juniors Berlin. Die Jungadler konnten sich mit 4:1 erfolgreich durchsetzen.

Das erste Drittel sollte recht furios starten. Von Beginn an spielten die Jungadler nach vorne und wurden dafür auch schnell belohnt. Bereits in der dritten Minute erzielten sie das erste Tor. Noah Nijenhuis mit dem 1:0. Die Vorlage ging auf das Konto von, dem derzeit sehr gut aufgelegten, Bastian Eckl, sowie auf Samuel Soramies. Der Treffer tat den Kurpfälzern sichtlich gut, hatten sie doch zuletzt ein wenig Probleme mit der Chancenverwertung. Wie gut der Treffer ihnen tat, sah man schon zwei Minuten später. Genau vier Minuten und dreißig Sekunden waren erst gespielt und schon jubelten die Jungadler erneut. Das 2:0 erzielte Mike Fischer. Die Vorlagengeber waren diesmal Leon Kremer und Sebastian Hon. Die frühe und verdiente Führung gab den Jungadlern Sicherheit im Spiel und setzte den Eisbären Juniors durchaus zu. Es wollten dann im ersten Drittel allerdings keine weitere Tore mehr fallen, so dass es mit dem 2:0 in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel begann nach nicht ganz einer Minute mit einer Strafe für die Eisbären Juniors. Allerdings konnten die Mannheimer dies nicht nutzen und ihre verdiente Führung erhöhen. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Beide Mannschaften hatte zwar durchaus ihre Torchancen doch sowohl Enrico Salvarani im Jungadlergehäuse, als auch Tobias Ancicka im Tor der Berliner konnten die Schüsse parieren. Trotz allem fanden die Jungadler letztendlich doch einen Weg und konnten im zweiten Drittel auf 3:0 erhöhen. Luca Gläser wurde von den Eckl- Brüdern, Christoph und Bastian, in Szene gesetzt und konnte letztendlich treffen. Mit dem 3:0 ging es dann auch in die letzte Pause.

Im letzten Drittel versuchten die Berliner den Druck nochmal zu erhöhen. Doch die Mannheimer machten schnell den Deckel auf die Partie. Nach 4 Minuten und 7 Sekunden erhöhte Yannik Valenti alleine auf 4:0. Eben jener Yannik Valenti durfte 23 Sekunden später wegen eines Checks an die Bande für zwei Minuten auf die Strafbank und diese Strafe nutzen die Hauptstädter um ihren ersten und einzigen Treffer des Tages zu erzielen. In Überzahl traf Tom Kübler. Für die Vorarbeit zuständig waren Ledlin Mark und Mik Eric. Die Eisbären Juniors drückten danach nochmal aufs Gas, aber die Jungadler hatten das Spiel durchaus zum größten Teil unter Kontrolle und brachten den 3- Tore-Vorsprung über die Zeit, so dass sie verdient die drei Punkte einsammelten.
 

Mittwoch, 01.02.2017: Jungadler Mannheim vs. Eisbären Juniors Berlin 3:4 (0:0 / 1:2 / 2:2)

Kein Glück für die Jungadler

Am Mittwochvormittag entwickelte sich in der Nebenhalle-Süd eine sehr temporeiche, äußerst spannende Partie mit den „ewigen“ Jungadler-Rivalen den Eisbären Juniors aus Berlin, die letzten Endes einen knappen nicht ganz unverdienten 4:3 Sieg landen konnten.

Das Spiel begann relativ verhalten, beide Seiten waren auf solide Abwehrarbeit bedacht. Die Mannheimer erarbeiteten sich zunächst ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch ihre einhergehenden Möglichkeiten zu nutzen. Nach 13 Minuten musste man sogar eine eigene Überzahlsituation nutzlos verstreichen lassen. So hatten die Adlerträger ihren Gegner über lange Phasen zwar im Griff und erarbeiteten sich immer wieder Torchancen, ohne jedoch den stets aufmerksamen Berliner Torwart Tobias Ancicka (Sohn des ehemaligen Adler-Verteidigers Martin Ancicka) überwinden zu können. Dies hätte sich dann beinahe gerächt, als die Jungadler kurz vor Drittelende dann zweimal selbst in Unterzahl gerieten und jeweils mit Mann und Maus verteidigen mussten. Einmal hatte man sogar Riesenglück, als ein abgeprallter Puck langsam am verwaisten Tor vorbei trudelte. Folgerichtig ging es torlos mit 0:0 in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann mit einem fast einminütigen Strafzeit-Überhang aus dem 1. Drittel gegen die Jungadler, der jedoch schadlos überstanden wurde. Gut fünf Minuten später gerieten die Mannheimer allerdings in doppelte Unterzahl, die dem Spiel dann doch eine entscheidende Wendung geben sollte. Es war dem gut aufgelegten Berliner Tom Kübler vorbehalten, den guten Enrico Salvarani im Mannheimer Tor erstmals zu überwinden und diese Überzahlsituation zur 1:0 Führung der Eisbären zu nutzen. Nach einer kurzen Unterbrechung wegen einer Nackenverletzung des Berliners Ron Warttig, übernahmen die Jungadler nun die Initiative und machten Druck auf das Berliner Gehäuse. Die Eisbären kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Just in dieser Phase (32. Spielminute) sorgte jedoch der Berliner Philip Kuschel mit einem verdeckten Weitschuss von der blauen Linie für den überraschenden 0:2 Rückstand der Mannheimer. Nur drei Minuten später gelang dann Philipp Maas ebenfalls mit einem verdeckten Schuss endlich der verdiente Anschlusstreffer zum 1:2. Die Vorarbeit kam von Yannik Valenti und Tobias Möller. In der Folge gerieten die Adlerträger dann selbst wieder etwas unter Druck und es dauerte einige Minuten bis sie sich dann zum Drittelende hin wieder befreien konnten. Beinahe hätten die Jungadler noch vor der Pause sogar den Ausgleich geschafft, als nach einem Mannheimer Schuss-Feuerwerk der Puck langsam über die Linie zu rutschen drohte und Goalie Ancicka sich blitzartig auf den Rücken fallen ließ, um so den Puck am Überschreiten der Linie zu hindern.

Zu Beginn des letzten Drittels wurden die voll motiviert aus der Kabine zurück gekehrten Jungadler zunächst durch einen verzögerten Anpfiff ausgebremst: dem DEL-Schiedsrichter Lasse Kopitz stand noch zu viel Wasser auf dem Eis, sodass man etwas zu warten musste. Eben noch hatten die Mannheimer knapp am Tor vorbei geschossen, da gerieten sie wegen eines „unkorrekten Körperangriffs“ erneut in Unterzahl. Diesmal dauerte es nicht lange (42. Spielminute), als ein abgeprallter Puck am Toreck liegen blieb und wiederum Tom Kübler mühelos zur 1:3 Führung der Berliner einnetzen konnte.  Doch damit nicht genug; kaum eine Minute später durfte Nino Kinder die nachlässige Abwehrarbeit der Jungadler mit dem 1:4 bestrafen. Klar, dass sich die Berliner wie „Kinder“ über das unverhoffte Geschenk freuten.  Nun hatte aber Enrico Salvarani genug und ließ sich gegen Samu Pakarinen auswechseln. Tatsächlich hatte diese Maßnahme umgehend Erfolg, denn noch in der gleichen Spielminute war es wiederum Philipp Maas, der am Berliner Tor den Puck nach Zuspiel von Fabio Henn zum 2:4 Anschlusstreffer über die Linie bugsieren konnte.  Nun hatten die Mannheimer neuen Mut gefasst  und spielten wieder verstärkt nach vorn. Allerdings sausten die Schüsse entweder knapp am Tor vorbei oder wurden eine Beute des aufmerksamen Ancicka im Berliner Tor. Hier hätte man den Jungadlern etwas mehr Durchschlagskraft im Abschluss gewünscht;  zumal die Berliner zwar immer seltener aber wenn, dann gefährlich vor dem Mannheimer Kasten auftauchten. So zum Beispiel 3 Minuten vor Schluss, als der Berliner Philip Kuschel alleine auf das Tor der Adlerträger zulaufen konnte aber letztlich scheiterte. Anfangs der letzten Spielminute mussten die Berliner durch eine Strafzeit wegen Beinstellens selbst eine Unterzahl hinnehmen. Nun erhöhten die Jungadler das Risiko, indem sie den Torwart zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis nahmen. Tatsächlich gelang es Mike Fischer als sechstem Feldspieler wenige Sekunden später auf 3:4 zu verkürzen.  Doch auch eine weitere Torwart-Rochade der Jungadler konnte am Endergebnis von 3:4 nichts mehr ändern, denn die Berliner brachten das Ergebnis mit Glück und Geschick über die Zeit.
Letzten Endes war der Anschlusstreffer zu spät gefallen und die Mannheimer mussten eine bittere – weil knappe und unglückliche - Niederlage quittieren.


   

© Eishockey Leistungszentrum Jungadler Mannheim e.V.