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Trendwende bei den Jungadler?

Mit einer wenn auch knappen Niederlage und einem  Sieg kommen die Jungadler von Ihrer Wochenendreise nach Düsseldorf zurück. War dies nun nach einigen Spielen mit stark schwankenden Leistungen der Durchbruch zu mehr Stabilität?  Die nächsten Spiele gegen Berlin am Dienstag und Mittwoch werden es zeigen. In Anbetracht der Tabellensituation wäre es auf jeden Fall zu wünschen!

Zwar liegt man noch auf dem zur Playoff-Qualifikation ausreichenden 4. Rang aber die Berliner als nächste Gegner  sind mit 4 Punkten Rückstand auf „Schlagdistanz“.

Samstag, 28.01.2017: Düsseldorfer EG vs. Jungadler Mannheim  2:1 (1:0 / 0:1 / 1:0)

Über den Spielverlauf der Begegnung vom Samstag an der früher berüchtigten Brehmstraße lässt sich relativ wenig berichten. Die Jungadler mussten wiederum auf einige der sonstigen Leistungsträger verzichten: z.B. fehlten Ewald, Wagner, Schulz und Stachowiak.
Nach verhaltenem Beginn entwickelte sich eine kampfbetonte Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Eine Strafzeit der Düsseldorfer konnten die Jungadler allerdings nicht in eine eigene Führung ummünzen. Der erste Treffer fiel dann in der 15. Spielminute auf der Gegenseite als Tom Lohrer den Mannheimer Schlussmann Enrico Salvarani bezwingen und seine rot-gelben Farben mit 1:0 in Führung bringen konnte.

Zum Glück sind die Adlerträger jedoch an den Umgang mit Rückständen in letzter Zeit gewohnt und hielten im zweiten Drittel entsprechend dagegen. Dies wurde auch in einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Luca Gläser und Dennis König deutlich. Beide durften sich auf der Strafbank abkühlen. Durch weitere Strafen gerieten die DEG-Cracks noch zweimal in Unterzahl, die jedoch von den Jungadlern nicht zum Ausgleich genutzt werden konnten. Nach 37 Spielminuten gerieten dann Tobias Möller und Leonard Günther aneinander, wobei es der Düsseldorfer etwas übertrieb und neben der 2+2 Strafe von Schiedsrichterin Nicole Hertrich noch zusätzlich eine Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Und dieses Mal gelang es den Schützlingen von Chefcoach Fischöder endlich die Überzahlsituation zum 1:1 Ausgleich zu nutzen:  Bastian Eckl konnte sich nach Zuspiel seines Bruders Christoph und von Mike Fischer in die Torschützenliste eintragen lassen.

Nun musste also das letzte Spieldrittel entscheiden, in dem beide Mannschaften bemühte waren, weitere Strafzeiten zu vermeiden. Leider fiel dann die Entscheidung in der 49. Spielminute bei einer Fünf gegen Fünf - Konstellation zu Ungunsten der Jungadler aus. Dem Düsseldorfer Ties van Soest gelang es, auf Vorlage von Justus Gerharz seine Farben mit 2:1 in Führung zu bringen. Nach 56 Minuten bot sich den Mannheimern nochmals die Möglichkeit,  bei eigener Überzahl (Nicolas Strodel saß auf der Strafbank) den Ausgleich wieder her zu stellen. Leider blieben alle Bemühungen ohne Torerfolg, sodass man am Ende eine bittere 1:2 Niederlage quittieren musste.
    
Sonntag, 29.01.2017: Düsseldorfer EG vs. Jungadler Mannheim  1:3 (1:0 / 0:1 / 0:2)

Auch das Spiel am Sonntagvormittag schien für die Adlerträger unter keinem guten Stern zu stehen. Zunächst musste man weiterhin auf einige Leistungsträger verzichten und zum anderen geriet man bereits nach 2 Minuten in Unterzahl. Gerade hatte man diese schadlos überstanden, da bot sich die Chance bei eigener Überzahl endlich einmal wieder in Führung zu gehen. Aber es kam in der fünften Spielminute ganz anders: die DEG fuhr über Nicolas Strodel einen Konter, den Leon Fern erfolgreich zur 1:0 Führung abschließen konnte. Aber – wie bereits erwähnt – die Jungadler wissen inzwischen, mit Rückständen umzugehen und vermehrten ihren Einsatz. Weitere Strafzeiten auf beiden Seiten blieben jedoch folgenlos, sodass die DEG-Cracks mit der knappen 1:0 Führung in die erste Pause gehen konnten.

Im zweiten Drittel mussten die Jungadler einen weiteren Rückschlag wegstecken. Tim Lutz erhielt nach einem Bandencheck eine große Strafe plus Spieldauer. Also musste man sich Fünf Minuten lang der Düsseldorfer Überzahl erwehren und mit viel Einsatz, Glück und Geschick gelang es auch, diese schwierige Phase ohne weiteres Gegentor zu überstehen. Vielleicht hatte diese Tatsache den Rot-Gelben doch einen kleinen psychischen Knacks versetzt? Jedenfalls konnte man das Spiel anschließend wieder ausgeglichener gestalten. Gegen Ende des Drittels (39. Spielminute) wurden dann die Jungadler dafür belohnt: Der wieder genesene Samuel Soramies konnte sein jüngstes „Come-Back“ mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 krönen; die Vorarbeit kam von seinen Stürmerkollegen Luca Gläser und Bastian Eckl.  

Wiederum musste also das Schlussdrittel entscheiden und diesmal hatten die Schützlinge von Chefcoach Fischöder die besseren Karten, denn nach 45 Spielminuten konnte Bastian Eckl auf Zuspiel von Luca Gläser und Moritz Seider die Blau-Weiß-Roten erstmals mit 2:1 in Führung bringen. Nun verstärkten die Düsseldorfer nochmals ihren Einsatz, scheiterten jedoch an dem vor Torwart Pakarinen dicht gestaffelten Abwehrnetz. In der 56. Spielminute brachte dann Luca Gläser die Jungadler endgültig auf die Siegerstraße, als er das Zuspiel von Bastian Eckl bzw. Samuel Soramies zur 3:1 Führung verwerten konnte. Auch eine doppelte Unterzahl in den Schluss Minuten konnte am Ergebnis nichts mehr ändern, sodass die Mannheimer mit einem psychologisch wichtigen Sieg im Gepäck die Heimreise antreten konnten.  


 

© Eishockey Leistungszentrum Jungadler Mannheim e.V.