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Nach souveräner Vorrunde und dem folgenden, beeindruckenden Viertelfinale gingen dem dezimierten U14-Kader im Halbfinale die Kräfte aus.

Nach verlorenem Penalty-Schießen gegen Landshut mussten sich die Knaben mit dem Spiel um Platz 3 zufrieden geben. Im Spiel gegen den Erzrivalen aus Berlin, der mehr Spieler auf der Bank als Mannheim im gesamten Kader hatte, war der Tank endgültig leer.

1:4 stand es am Ende für die Eisbären Juniors. Dennoch war Trainer Luigi Calce mit dem sehr gut organisierten Turnier am Ende äußerst zufrieden: „Mit diesem kleinen Kader war unser Hauptziel das Erreichen des Halbfinales. Nach dem schweren Viertelfinale ging am letzten Turnier-Tag dann leider nichts mehr.“

Jungadler vs. Krefelder EV 4:3 (3:0/ 1:3)
Nach sehr gutem Start mit Treffern in der 3., 12. und 19. Minute machten es die Jungadler im zweiten Durchgang unnötig spannend. Dem 1:3 Anschlusstreffer in der 24. Minute folgte in der 36. Minute der vierte Mannheimer Treffer durch einen abgefälschten Schuss. Doch wer glaubte, das wäre bereits der Sieg, wurde in der 37. und 38. Minute eines Besseren belehrt. So verkürzten die Krefelder zunächst auf 2:4, ehe sie einen Vier auf Eins Konter mustergültig abschlossen. In den beiden Schlussminuten brachte Mannheim den knappen Vorsprung noch über die Zeit.

Jungadler vs. Landshut 4:2 (2:0/ 2:2)
Quasi mit dem Anpfiff bereits das frühe 1:0. In der 10. Minute das 2:0 nach schönem Alleingang, der durch ein mustergültiges Zuspiel durch das Zentrum eingeleitet wurde. In der 23. und 24. Minute bauten die Jungadler den Vorsprung auf 4:0 aus. Landshut kam durch Treffer in der 30. und 34. Minute nochmals heran, ohne jedoch den Mannheimer Sieg in Gefahr zu bringen.

Jungadler vs. Augsburger EV 3:2 (2:1/ 1:2)
Auch eine ganz enge Kiste war das dritte Vorrundenspiel gegen Augsburg. Der erneut sehr frühen Führung (1. und 6. Minute) folgte in der 16. Minute der erste Augsburger Treffer. Unmittelbar nach dem Wechsel gelang den Fugger-Städtern der 2:2 Ausgleich. Das Spiel danach komplett ausgeglichen und auf des Messers Schneide. Der umjubelte Treffer zum 3:2, kämpferisch und spielerisch sehr gut gemacht, bedeutete am Ende den dritten Sieg und damit die Tabellenführung in Gruppe B.

Viertelfinale

Jungadler vs. Iserlohn Roosters 5:0 (1:0/ 4:0)
Im dritten Spiel des zweiten Turnier-Tages trafen die Jungadler, die mit nur 12 Feldspielern, davon drei Jungjahrgang-Spielern, nach Schwenningen gereist waren, auf Iserlohn.
Iserlohn begann wie die Feuerwehr und sorgte in einem fast zehn-minütigen Powerplay dafür, dass die Jungadler kaum aus ihrem Drittel herauskamen. Mit Kampf, Geschick, einem gut aufgelegten Goalie und gelegentlich auch Glück überstanden die Calce-Schützlinge diese beeindruckende Drangphase.
Ab etwa Mitte der ersten Halbzeit befreiten sich die Jungadler aus der Umklammerung und kamen langsam ins Spiel. Der Treffer zum 1:0 in der 16. Minute fiel dennoch gefühlt „aus dem Nichts“ und darf als glücklich bezeichnet werden.
Der zweite Durchgang wurde dann von beiden Seiten mit komplett offenem Visier und höchstem Tempo geführt. In der 28. Minute schlossen die Jungadler einen überragenden Spielzug samt Doppelpass vor dem gegnerischen Tor sehenswert ab. Vier Minuten später wurde die nicht festgehaltene Scheibe im Nachschuss förmlich über die Linie zum 3:0 gestochert. Das vorentscheidende 4:0 folgte eine Minute später. In der 39. Minute wurde ein Powerplay nach schöner Kombination zum 5:0 abgeschlossen.
Fazit: das beste Turnierspiel der Jungadler gegen einen Top-Gegner.

Halbfinale

Jungadler vs. Landshut 4:3 n.P. (2:1/ 1:2/ 0:1)
Die kräftezehrenden Spiele des Vortages waren den Jungadlern vor der ersten Minute an förmlich anzusehen. Dennoch das 1:0 in der 9. Minute. Ein verunglückter Wechsel ermöglichte den Landshutern nur eine Minute später den Ausgleich. Kurz vor dem Wechsel gelang den Mannheimern mit einem sauber von halbrechts eingelochten Schuss die 2:1 Führung.
Zur zweiten Halbzeit reduzierte sich der Mannheimer Kader nochmals um einen weiteren Spieler. Ein Fehlpass in der 25. Minute führte dann zum erneuten Ausgleich für die Landshuter. Nur eine Minute später fand ein abgefälschter Mannheimer Schuss den Weg ins Tor zur 3:2 Führung. Ein berechtigter Penalty für Landshut wurde zum 3:3 Ausgleich sicher verwandelt.
Nachdem in der regulären Spielzeit kein weiterer Treffer mehr fiel, musste die Entscheidung um den ersten Finalteilnehmer im Penalty-Schießen herbeigeführt werden. Hier hatten die Landshuter dann das Glück auf ihrer Seite. Nach einem Treffer und einem Fehlschuss bedeutete der zweite verwandelte Penalty den Einzug ins Finale.

Spiel um Platz 3

Jungadler vs. Eisbären Berlin 1:4 (1:2/ 0:2)
Die vollkommen ausgelaugten Jungadler wehrten sich tapfer gegen den naturgemäß bis in die Haar-spitzen motivierten Gegner aus der Hauptstadt. Eine doppelte Überzahl wurde in der 6. Minute zur 1:0 Führung für Mannheim perfekt ausgespielt. Doch nur zwei Minuten später bereits der Berliner Ausgleich. Wiederum zwei Minuten später nutzten die Berliner ein Überzahl-Spiel eiskalt zur 2:1 Füh-rung.
Berlin auch im zweiten Durchgang optisch überlegen, benötigte in der 30. Minute ein erneutes Powerplay zur 3:1 Führung. In der 35. Minute eine Top-Chance für Mannheim, die leider aber nicht zu einem Tor führte. Das Berliner Emptynet Tor mit der Schlusssirene hatte dann nur noch statistischen Wert.



Team U14 Jungadler:
J. Engler, Y. Haas, F. Möbius, L. Bender, Mo. Müller, F. Sarto, Wa. Panov, M. Krenzlin, M. Keune, J. Schmitz, L. Lorz, D. Hartmann, F. Möll, A. Kasprzik, Lu. Calce jun.

© Eishockey Leistungszentrum Jungadler Mannheim e.V.